Oft stellt sich die Frage, was über die Verkehrsrechtsschutzversicherung versichert ist und was nicht.

Wir geben Ihnen den Tipp, vor dem Termin bereits eine telefonische Anfrage an den Versicherer zu stellen, um kein Kostenrisiko einzugehen. Um die Abforderung des Deckungsschutzes und die Korrespondenz mit Ihrem Rechtsschutzversicherer kümmern wir uns im weiteren Verlauf im Rahmen unserer Serviceleistungen gern für Sie.

Die nachfolgende Übersicht soll Ihnen einen ersten Überblick hinsichtlich der versicherten Versicherungsleistungen verschaffen:

Eigenschaft Versichert Nicht versichert
Als Fluggast Reiseverträge, Ansprüche wegen Flugverspätung
Als Fahrer, Mitfahrer eines Kfz; Fußgänger; Mitfahrer in öffentlichen Verkehrsmitteln und Radfahrer Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche nach Verkehrsunfällen Abwehr von Schadenersatzansprüchen
Verfahren vor Verwaltungsbehörden und –gerichten (Bsp. Entziehung der Fahrerlaubnis) Jeder Rechtsstreit ohne die erforderliche Fahrerlaubnis als Fahrer
Vertrags- und Sachenrecht rund um das Auto (Mängel beim Kauf, Leasing usw.)
Strafverfahren, sofern es um fahrlässige Straftaten im Straßenverkehr geht Strafverfahren, sofern es um vorsätzliche Straftaten im Straßenverkehr geht.
Bußgeldverfahren, fahrlässige und vorsätzliche Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr Halte- und Parkverstöße
Gerichtliche steuerliche Angelegenheiten (Bsp. Steuerliche Einordnung Pkw) Vorgerichtlicher Streit mit einer Steuerbehörde, soweit nicht ausdrücklich vereinbart

 

Weiterführend sollte man an die weiteren Problemstände des Versicherungsvertrages denken:

  1. Beim Anwaltswechsel werden die Kosten für einen weiteren Rechtsanwalt nicht übernommen.
  2. Wenn Wartezeiten gelten, setzt der vollständige Versicherungsschutz meistens erst nach Ablauf einer Wartefrist nach dem Vertragsbeginn (bspw. nach 3 Monaten) ein.
  3. Erstattet wird die gesetzliche Vergütung des Rechtsanwaltes. Honorarvereinbaren sind grundsätzlich nicht mit umfasst.
  4. Viele Versicherer können den Rechtsschutzvertrag kündigen, wenn zu viele Rechtsschutzfälle pro Jahr vorliegen.
  5. Bei der Anhörung als Zeuge liegt kein Rechtsschutzfall vor (Bsp. Anfrage, wer Ihr Fahrzeug gefahren ist).